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Mahmud Abbas
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Mahmud Abbas (arabisch Ù
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ÙŰŻ Űčۚۧ۳, DMG Maáž„mĆ«d ÊżAbbÄs; int. auch Mahmoud Abbas; * 15. November 1935cite-ref-1[1] in Safed, Völkerbundsmandat fĂŒr PalĂ€stina), genannt Abu Mazen (ŰŁŰšÙ Ù
ۧŰČÙ, DMG AbĆ« MÄzin), ist ein fĂŒhrender Politiker der palĂ€stinensischen Fatah-Bewegung.
Seit November 2004 ist er Vorsitzender der PalĂ€stinensischen Befreiungsorganisation (PLO), seit dem 15. Januar 2005 PrĂ€sident der PalĂ€stinensischen Autonomiebehörde (PA) und seit dem 23. November 2008 PrĂ€sident des von einigen westlichen Staaten nicht anerkannten Staates PalĂ€stina.cite-ref-haaretz-2-0[2] Seit dem 10. Januar 2009 fĂŒhrt Abbas die AmtsgeschĂ€fte ohne demokratische Legitimierung. Er war von MĂ€rz bis September 2003 MinisterprĂ€sident der PalĂ€stinensischen Autonomiebehörde. Aufgrund seiner Publikationen, seiner Dissertation mit Bezugnahme auf Holocaustleugner, seiner Buchveröffentlichung und seiner wiederholten ĂuĂerungen gilt er sowohl als Holocaust-Relativierer wie auch als Holocaustleugner.
Contents
âą Familie
âą Schriften
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Jugend und Studium
WÀhrend des PalÀstinakriegs 1948 floh Mahmud Abbas mit seinen Eltern nach Damaskus. Er studierte Englische und Arabische Literatur sowie Rechtswissenschaften an der dortigen UniversitÀt.
Zudem studierte er an der Patrice-Lumumba-UniversitĂ€t in Moskau Geschichte. 1982 wurde er im Fachbereich Israelische Politik mit einer Arbeit ĂŒber Die Verbindungen zwischen Zionismus und Nazismus 1933â1945 (ĐĄĐČŃĐ·Đž ĐŒĐ”Đ¶ĐŽŃ ŃĐžĐŸĐœĐžĐ·ĐŒĐŸĐŒ Đž ĐœĐ°ŃĐžĐ·ĐŒĐŸĐŒ (1933â1945 гг.)) promoviert. Nach einem Bericht des Middle East Media Research Institute bezweifelt Abbas im Vorwort seines 1984 auf Arabisch erschienenen Buches, das auf dieser Dissertation beruht, jeweils mit Verweis auf bekannte Holocaustleugner, dass zur Vernichtung der Juden Gaskammern verwendet wurden, und stellt in Abrede, dass im Holocaust sechs Millionen Juden ermordet wurden. Stattdessen spricht er von âmöglicherweise weniger als einer Millionâ, wobei der Mord schon eines einzelnen Menschen gleichwohl ein inakzeptables Verbrechen sei. Zudem behauptet er, dass die gesamte zionistische Bewegung sich gegen das jĂŒdische Volk verschworen und mit den Nazis kollaboriert habe, um âdie Massenvernichtung auszuweitenâ.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]
Politische Karriere
Abbas war zu Beginn der 1960er-Jahre einer der GrĂŒnder der PLO und der Fatah-Bewegung. 1968 wurde Abbas GeneralsekretĂ€r des Exekutiv-Komitees der PLO und Mitglied im PalĂ€stinensischen Nationalrat (PNC).
Abu Daud, der Hauptverantwortliche fĂŒr den Anschlag auf das israelische Olympiateam 1972 in MĂŒnchen, behauptete, Abbas habe als Finanzchef der PLO von dem Attentat gewusst und es finanziell unterstĂŒtzt. Dieser Aussage widersprach er jedoch in einem Interview.cite-ref-5[5]
1980 wurde Abbas an die Spitze des PLO-Vorstandes gewĂ€hlt und galt bis zum Tode Jassir Arafats als dessen inoffizieller Stellvertreter. Mahmud Abbas war bei den Verhandlungen der VertrĂ€ge von Oslo beteiligt und unterzeichnete diese am 13. September 1993 zusammen mit Arafat und Jitzchak Rabin. Innerhalb der PLO genieĂt Abbas hohes Ansehen. AuĂerhalb der PLO galt er hingegen âin den Augen der palĂ€stinensischen Bevölkerung geradezu als Personifikation von Vetternwirtschaft und Selbstbereicherung.âcite-ref-6[6]
Ernennung zum MinisterprÀsidenten 2003
Am 19. MĂ€rz 2003 wurde Abbas von Jassir Arafat offiziell aufgefordert, das Amt des MinisterprĂ€sidenten zu ĂŒbernehmen. Die Regierungen Israels und der Vereinigten Staaten hatten Arafat zuvor massiv unter Druck gesetzt, weil sie ihn als GesprĂ€chspartner fĂŒr Friedensverhandlungen ausschalten und stattdessen mit dem als GemĂ€Ăigter geltenden Abbas verhandeln wollten. Condoleezza Rice, die nationale Sicherheitsberaterin von US-PrĂ€sident George W. Bush, berichtete in ihren Memoiren, wie eine Handvoll Leute im Jahr 2003, darunter sie selbst, Bush, CIA-Direktor George Tenet und Ariel Sharon, der damalige israelische Premierminister, Abbas persönlich zum AnfĂŒhrer des palĂ€stinensischen Volkes auswĂ€hlten.cite-ref-7[7] Abbas erhielt alle Vollmachten zur Umstrukturierung der Verwaltung, Finanzen und Sicherheit.
Die Ernennung Abbasâ zum MinisterprĂ€sidenten brachte nicht die erhoffte Bewegung in den Friedensprozess im Nahen Osten. Ăffentlich ging er in Opposition zu Arafat, indem er demokratische Reformen und eine StĂ€rkung des Parlaments forderte sowie das Ende der Zweiten Intifada als âFehlerâ bezeichnete, wodurch Arafat Abbasâ Arbeit sabotierte. Dies und die fehlende UnterstĂŒtzung innerhalb der Bevölkerung, welche in ihm eine âMarionette Israelsâ sah und Abbasâ Familie mit Korruption in Zusammenhang brachte, erschwerten seine Arbeit. Vor allem die BekĂ€mpfung des Terrors, welche Israel und sein Regierungschef Ariel Scharon als Vorbedingung fĂŒr israelische Konzessionen forderten, konnte unter Abbas nicht wirkungsvoll vorangebracht werden.
Abbas scheiterte schlieĂlich als MinisterprĂ€sident, nachdem der sogenannte âFahrplanâ (Roadmap), der Friedensplan fĂŒr die PalĂ€stinensischen Autonomiegebiete, durch mehrere palĂ€stinensische Selbstmordattentate und durch die gezielte Tötung des Hamas-GrĂŒnder Ahmad Yasin in Gaza im August 2003 durch einen israelischen Raketenangriff, gescheitert war. Daraufhin reichte Abbas am 6. September nach nur 100 Tagen bei Arafat seinen RĂŒcktritt ein, der das RĂŒcktrittsgesuch annahm und ihn bat, bis zur Bildung eines neuen Kabinetts zunĂ€chst weiter zu amtieren. Einen Tag spĂ€ter erklĂ€rte Abbas offiziell seinen RĂŒcktritt als palĂ€stinensischer MinisterprĂ€sident und begrĂŒndete seine Entscheidung neben der EnttĂ€uschung ĂŒber mangelnden RĂŒckhalt im palĂ€stinensischen Parlament auch mit der Weigerung Israels, sich konstruktiv am Friedensplan zu beteiligen. Weiter Ă€uĂerte er seinen Unmut darĂŒber, dass Israel durch die internationale Gemeinschaft, insbesondere die USA, zu wenig unter Druck gesetzt werde.cite-ref-8[8]
Als Nachfolger von Abbas setzte Arafat Ahmad Qurai ein, den bisherigen PrĂ€sidenten des Parlaments. Am 10. September erklĂ€rte dieser sich dazu bereit, das Amt zu ĂŒbernehmen.
PrÀsidentschaftswahlen 2005
Nach dem Tod von Jassir Arafat ĂŒbernahm Mahmud Abbas von diesem das Amt des PLO-Vorsitzenden und wurde von der Fatah als Kandidat fĂŒr die palĂ€stinensischen PrĂ€sidentschaftswahlen aufgestellt. Am 9. Januar 2005 wurde er von den PalĂ€stinensern mit 62,3 Prozent der WĂ€hlerstimmen zum PrĂ€sidenten der PalĂ€stinensischen Autonomiebehörde gewĂ€hlt. In der westlichen Welt wurde das Ergebnis positiv aufgenommen.cite-ref-9[9] In seiner Antrittsrede sagte er: âIch schenke diesen Sieg der Seele von Jassir Arafat und ich schenke ihn unserem Volk, unseren MĂ€rtyrern und den 11.000 Gefangenen in Israel.â AuĂerdem forderte er die PalĂ€stinenser auf, den bewaffneten Widerstand gegen Israel zu beenden.cite-ref-10[10] Javier Solana bezeichnete die Wahl als historische Chance fĂŒr eine Friedenslösung, US-PrĂ€sident Bush lud Abbas zu GesprĂ€chen nach Washington ein und Schimon Peres wĂŒrdigte den Sieg als âBeginn eines neuen Prozessesâ.
Die Hamas hatte zunĂ€chst zum Boykott der PrĂ€sidentenwahl aufgerufen, akzeptierte diese Wahl aber in der Folge angesichts des hohen Wahlsiegs. Hassan Yousef, der Chef der Hamas im Westjordanland, schloss eine Anerkennung Israels grundsĂ€tzlich nicht mehr aus. Mahmud az-Zahar, Hamas-Chef des Gazastreifens, erklĂ€rte dagegen in einem Interview, die Hamas werde âden Widerstand nicht aufgebenâ, und schloss eine Anerkennung Israels aus. Trotz seiner BemĂŒhungen fĂŒr eine friedliche Lösung des Nahost-Konfliktes wurde der bewaffnete Widerstand auch wĂ€hrend der Amtszeit Mahmud Abbasâ fortgefĂŒhrt. Ein am 23. Januar ausgehandelter Waffenstillstand von Hamas und Islamischem Dschihad wurde bereits am 12. Februar durch einen Angriff auf israelische Siedlungen gebrochen. Auch Israel fĂŒhrte militĂ€rische Operationen in palĂ€stinensischen Gebieten durch, so wurden am 9. April drei PalĂ€stinenser im Gaza-Streifen durch israelische Soldaten getötet.cite-ref-11[11]
Im Mai reiste Abbas nach Nordamerika und sprach dort mit US-PrĂ€sident George W. Bush und Kanadas Premierminister Paul Martin. Als Ergebnis dieser GesprĂ€che sagte PrĂ€sident Bush ihm eine finanzielle UnterstĂŒtzung in Höhe von 50 Millionen US-Dollar fĂŒr den Wohnungsbau im Gaza-Streifen zu.cite-ref-tagesspiegel-611436-12-0[12] Kanada sagte 9,5 Millionen US-Dollar UnterstĂŒtzung fĂŒr juristische Reformen, Wohnungsbau, Wahlbeobachter, Grenzverwaltung und Stipendien fĂŒr palĂ€stinensische FlĂŒchtlings-Frauen im Libanon zu.cite-ref-13[13]
Auch im weiteren Verlauf des Jahres flaute der Konflikt zwischen PalĂ€stinensern und Israel nicht ab. Abbas verkĂŒndete daher am 9. August 2005, dass die Parlamentswahlen, welche ursprĂŒnglich fĂŒr den 17. Juli vorgesehen waren, in den Januar 2006 verlegt werden wĂŒrden.
Parlamentswahlen 2006
Bei den Parlamentswahlen am 25. Januar 2006 musste die Fatah eine herbe Niederlage einstecken und verlor die Mehrheit im palĂ€stinensischen Parlament; die Hamas erreichte die absolute Mehrheit, womit der PrĂ€sident verpflichtet war, sie mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Die Verantwortung fĂŒr diese Niederlage wurde vielfach Mahmud Abbas zugeschrieben, da dieser wĂ€hrend seiner Amtszeit die Bedenken des palĂ€stinensischen Volkes bezĂŒglich Korruption innerhalb der Autonomiebehörde nicht mildern konnte. Auch die Bereitschaft Abbasâ, sich mit Israel und den USA an einen Tisch zu setzen, wird von vielen PalĂ€stinensern kritisch betrachtet.cite-ref-14[14] Einen Tag nach den Wahlen erklĂ€rte Mahmud Abbas unter dem Eindruck der Niederlage seiner Partei, dass er nach Ablauf seiner aktuellen Amtszeit (bis 2009) nicht fĂŒr eine weitere Amtsperiode als PrĂ€sident der Autonomiebehörde zur VerfĂŒgung stehen werde.cite-ref-15[15] Nachdem am 28. MĂ€rz 2006 das neue Kabinett als Alleinregierung der Hamas unter der FĂŒhrung von Ismail Haniyya vom palĂ€stinensischen Parlament bestĂ€tigt worden war, verschlechterten sich aufgrund der weiterhin aggressiven Haltung der Hamas gegenĂŒber Israel die diplomatischen Beziehungen zur westlichen Welt, insbesondere den USA, was Abbasâ Position weiter schwĂ€chte. Am 15. Mai 2006 traf Abbas zu GesprĂ€chen mit dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin in Sotschi zusammen.
Im Laufe des Jahres 2006 kam es trotz der am 16. August erzielten Einigung von Abbas und Haniyyas, eine neue sogenannte âRegierung der nationalen Einheitâ zu bilden, immer wieder zu gewalttĂ€tigen MachtkĂ€mpfen. Am 8. Februar 2007 legten Fatah und Hamas auf der Friedenskonferenz von Mekka ihren Konflikt zunĂ€chst bei und Mahmud Abbas beauftragte Ismail Haniyya am 15. Februar mit der Bildung einer Einheitsregierung aus Hamas und Fatah.cite-ref-16[16] Am 17. MĂ€rz wurde das neue Kabinett von Mahmud Abbas vereidigt, und die Lage schien sich allmĂ€hlich zu beruhigen. Obwohl Israel die neue Regierung boykottierte, traf sich Abbas im April 2007 in Jerusalem mit dem israelischen MinisterprĂ€sidenten Ehud Olmert, um mit ihm ĂŒber die Rahmenbedingungen fĂŒr einen zukĂŒnftigen palĂ€stinensischen Staat zu sprechen.cite-ref-17[17]
BĂŒrgerkrieg in den PalĂ€stinensischen Autonomiegebieten 2007
Gleichzeitig begannen die Konflikte im Gazastreifen erneut auszubrechen und nahmen im Juni bĂŒrgerkriegsĂ€hnliche AusmaĂe an, so dass Mahmud Abbas am 15. Juni, nachdem die Fatah ihren Einfluss im Gaza-Streifen quasi gĂ€nzlich verloren hatte, das Einheitskabinett fĂŒr abgesetzt erklĂ€rte und eine Notstandsregierung aus Fatah-Mitgliedern und vielen UnabhĂ€ngigen berief, die vom damaligen Finanzminister Salam Fayyad geleitet wurde, der der Partei Dritter Weg und somit keiner der zwei groĂen Strömungen angehört. Sowohl die EuropĂ€ische Union als auch die USA unterstĂŒtzten Abbas in dieser Entscheidung und verurteilten die MachtĂŒbernahme der Hamas im Gazastreifen. So sagte US-AuĂenministerin Condoleezza Rice, dass Abbas bei der Auflösung der Regierung von seinen ârechtmĂ€Ăigen Befugnissen als PrĂ€sidentâ Gebrauch gemacht habe.cite-ref-18[18] In der Auseinandersetzung zwischen Fatah und Hamas erhielt Abbas daraufhin auch RĂŒckendeckung durch Russland, den Ă€gyptischen StaatsprĂ€sidenten Husni Mubarak, den jordanischen König Abdullah II. und den israelischen MinisterprĂ€sidenten Ehud Olmert. Abbas sprach sich daraufhin wiederkehrend fĂŒr eine Politik der VerstĂ€ndigung mit Israel aus und Ende November 2007 folgte auf einer Nahost-Konferenz im amerikanischen Annapolis eine gemeinsame ErklĂ€rung mit Olmert, in der beide ihren Willen zu ernsthaften Friedensverhandlungen ausdrĂŒckten.
Wahl zum palÀstinensischen PrÀsidenten 2008
Am 23. November 2008 wĂ€hlte der PalĂ€stinensische Nationalrat der PLO Abbas einstimmig zum PrĂ€sidenten des Staates PalĂ€stina, welcher am 15. November 1988 ausgerufen worden war, jedoch nicht weltweit anerkannt wird. Ein Posten, den zuletzt Jassir Arafat bekleidete. Die israelische Tageszeitung Haaretz wertete diesen Schritt als âhauptsĂ€chlich symbolische Sympathiekundgebungâ.cite-ref-haaretz-2-1[2]
Operation Gegossenes Blei , Wiederwahl durch die Fatah und Versöhnungsversuch mit der Hamas
Anfang MĂ€rz 2008 setzte Abbas aus Protest gegen Israel alle Kontakte im Friedensprozess aus, nachdem eine Luft-Boden-Offensive der israelischen Armee gegen palĂ€stinensische Raketenkommandos im Gazastreifen zu mehreren Toten gefĂŒhrt hatte. Gleichzeitig kamen Menschenrechtsorganisationen zu dem Schluss, dass die Not im Gazastreifen durch eine israelische Blockade so schlimm sei wie seit 1967 nicht mehr. In der Folgezeit kam es immer wieder zu heftigen KĂ€mpfen zwischen Fatah und Hamas. Ende Dezember 2008 lief ein sechsmonatiger Friedensvertrag zwischen der Hamas im Gazastreifen und Israel aus. Daraufhin wurden 30 Raketen aus dem Gazastreifen nach SĂŒdisrael abgefeuert, die schwere Angriffe der israelischen Luftwaffe und Anfang Januar 2009 eine dreiwöchige israelische Bodenoffensive (Operation Gegossenes Blei) provozierten. Nach dem RĂŒckzug Israels sprach sich Abbas auf einem arabischen Gipfeltreffen in Kuwait unter anderem fĂŒr die Umsetzung einer Ă€gyptischen Waffenstillstandsinitiative und den Einsatz internationaler Schutztruppen im Gazastreifen aus, was von der Hamas aber abgelehnt wurde.
Nach gescheiterten GesprĂ€chen zwischen Fatah und Hamas stellte der damalige MinisterprĂ€sident Salam Fayyad Mitte MĂ€rz 2009 eine erneut von der Fatah dominierte Regierung vor; Abbas eigene Amtszeit war eigentlich im Januar des Jahres abgelaufen, wurde jedoch durch eine verĂ€nderte Interpretation des Wahlgesetzes als um ein Jahr verlĂ€ngert erklĂ€rt, um die 2010 anstehenden Wahlen organisieren zu können. Diese Wahlen wurden spĂ€ter auf unbestimmte Zeit verschoben. Damit regiert Abbas seit 2009 ohne demokratische Legitimation, da auch spĂ€ter angekĂŒndigte PrĂ€sidentschaftswahlen ausblieben.cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]cite-ref-21[21]
Im April 2009 wurde Abbas von US-PrĂ€sident Barack Obama empfangen, der neben der Einstellung der SiedlungsaktivitĂ€ten Israels in den besetzten Gebieten von den PalĂ€stinensern mehr Sicherheit im Westjordanland und ein klares Vorgehen gegen anti-israelische Hetze in Schulen und Moscheen einforderte. Das GesprĂ€ch galt als Teil der neuen Nahost-Politik unter Obamas neuer Regierung.cite-ref-munzinger-22-0[22] Daraufhin bekannte sich Mitte Juni 2009 der israelische MinisterprĂ€sident Benjamin Netanjahu in einer Rede erstmals zu einer Zweistaatenlösung mit den PalĂ€stinensern. Wenige Wochen spĂ€ter erhob der im Exil lebende Fatah-GeneralsekretĂ€r Faruq al-Qadumi schwere VorwĂŒrfe gegen Abbas. Laut Protokollen habe sich Abbas im MĂ€rz 2004 mit dem israelischen MinisterprĂ€sidenten Ariel Scharon und hochrangigen Vertretern der US-Regierung getroffen. Scharon habe unter anderem eine Vergiftung von PalĂ€stinenserprĂ€sident Jassir Arafat (1929â2004) und die Ermordung von wichtigen PalĂ€stinenserfĂŒhrern gefordert. Vieles davon sei spĂ€ter in die Tat umgesetzt worden.cite-ref-munzinger-22-1[22] Um weitere GesprĂ€che mit der Hamas ĂŒber eine allfĂ€llige Kooperation zu unterstĂŒtzen, hat er im Juni 2009 die Entlassung aller Hamas-Mitglieder in GefĂ€ngnissen des Westjordanlandes angeordnet.cite-ref-23[23]
Anfang August 2009 wurde Abbas als Vorsitzender seiner gemĂ€Ăigten Organisation Fatah wiedergewĂ€hlt.cite-ref-24[24]
Im September 2009 wurde ein vom UN-Menschenrechtsrat in Auftrag gegebener UN-Sonderbericht unter Leitung des ehemaligen sĂŒdafrikanischen Richters Richard Goldstone veröffentlicht, in dem sowohl Israel als auch der Hamas vorgeworfen wurde, wĂ€hrend der Operation âGegossenes Bleiâ Kriegsverbrechen und möglicherweise auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Auf ökonomischen Druck der USA stimmte Mahmud Abbas am 2. Oktober 2009 zu, den Goldstone-Bericht vom UN-Menschenrechtsrat nicht annehmen zu lassen und bis zum FrĂŒhjahr 2010 auf Eis zu legen. Dies löste eine Welle der Empörung unter den PalĂ€stinensern aus.cite-ref-25[25]
Anfang Mai 2011 unterschrieb Abbas gemeinsam mit Ismail Haniya (Hamas) zur Ăberraschung vieler ein Versöhnungsabkommen, das eineinhalb Jahre zuvor die Ă€gyptische FĂŒhrung in Auftrag der Arabischen Liga aufgesetzt hatte. Beide Fraktionen planten, eine gemeinsame Ăbergangsregierung zu bilden und danach mit zwei Jahren VerspĂ€tung Parlamentswahlen durchzufĂŒhren. PalĂ€stinensische Politikexperten fĂŒhrten diesen Schritt auf die arabischen AufstĂ€nde seit Beginn des Jahres 2011 zurĂŒck. Die Verhandlungen ĂŒber eine gemeinsame Regierung scheiterten jedoch zum zweiten Mal nach 2009, so dass Fayyad auch dieses Mal eine Regierung aus Fatah-Vertretern und UnabhĂ€ngigen bildete.
Abbas kĂŒndigte im Januar 2012 PrĂ€sidentschaftswahlen fĂŒr den Mai 2012 an, bei denen er nicht mehr fĂŒr eine neue Amtszeit kandidieren wolle.cite-ref-26[26] Auch diese Wahlen wurden spĂ€ter auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Jahr 2024 machte M. Abbas immer noch verschiedene Staatsbesuche unter seinem Titel PalĂ€stinenserprĂ€sident.
Antrag auf UN-Mitgliedschaft PalÀstinas
Am 23. September 2011 beantragte Abbas die Vollmitgliedschaft fĂŒr einen Staat PalĂ€stina bei den Vereinten Nationen. Er begrĂŒndete seinen VorstoĂ vor allem mit den gescheiterten Verhandlungen fĂŒr einen Friedensschluss zwischen Israelis und PalĂ€stinensern, die im September 2010 unter Beteiligung der USA, des Nahost-Quartetts, Ăgyptens, Jordaniens und der beiden Konfliktparteien begonnen hatten. Der israelische MinisterprĂ€sident Netanjahu forderte die UN-Vollversammlung auf, dem palĂ€stinensischen Gesuch nicht zu entsprechen. Er bestand darauf, dass Israel auch nach einem Friedensschluss eine langfristige militĂ€rische PrĂ€senz in einem unabhĂ€ngigen PalĂ€stinenserstaat behalten mĂŒsse; Abbas lehnt dies ab. Die Rede Abbasâ in New York war ĂŒberall im Westjordanland auf GroĂbildschirmen ĂŒbertragen worden. Tausende PalĂ€stinenser feierten den Antrag ihres Landes.cite-ref-27[27]cite-ref-spon-788112-28-0[28]
Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof
Nach der im April 2014 gescheiterten Friedensresolution im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen startete Abbas den Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Die Friedensresolution, die Israel zu einem Abzug aus den PalĂ€stinenser-Gebieten bis 2017 aufgefordert hĂ€tte, war mit knapper Mehrheit abgelehnt worden, und die USA hatten zudem ihr Veto eingelegt. Am 31. Dezember 2014 unterzeichnete Abbas 22 internationale VertrĂ€ge, darunter das Römische Statut, die rechtliche Basis fĂŒr das Strafgericht in Den Haag. Die Hamas-FĂŒhrung hatte sich mit diesem Schritt einverstanden erklĂ€rt und war einverstanden, sich dem Risiko auszusetzen, ihrerseits wegen Kriegsverbrechen angeklagt zu werden, man sei dazu willens, solange die palĂ€stinensischen Kriegsverbrechen-VorwĂŒrfe gegenĂŒber israelischen MilitĂ€rs und deren FĂŒhrung vom IStGH untersucht wĂŒrden.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30]cite-ref-31[31]
Mit einer Ratifizierung des Rom-Statuts ist das Gericht fĂŒr Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in PalĂ€stina einschlieĂlich des Gazastreifens zustĂ€ndig. Zur BegrĂŒndung sagte Abbas: âSie greifen uns und unser Land jeden Tag an, und bei wem können wir uns beschweren? Der Sicherheitsrat hat uns im Stich gelassen â an wen sollen wir uns wenden?â Im 50 Tage dauernden Gaza-Krieg im Juli 2014, ausgelöst durch dauernden Raketenbeschuss auf Israel aus dem Gazastreifen, waren fast 2200 PalĂ€stinenser getötet worden, auf israelischer Seite starben 67 Soldaten und sechs Zivilisten.cite-ref-32[32]
Absage von Parlamentswahlen und Tod eines Kontrahenten im Jahr 2021
Im FrĂŒhjahr 2021 sagte Abbas die geplanten Parlamentswahlen im Westjordanland ab. Auch Rivalen innerhalb der eigenen Fatah-Partei hatten ihn herausgefordert â und eine Liste namens âFreiheit und WĂŒrdeâ, angefĂŒhrt von Nizar Banat, aufgestellt. Dieser wurde Ende Juni 2021 von SicherheitskrĂ€ften der PalĂ€stinensischen Autonomiebehörde aufgesucht und zu Tode geprĂŒgelt. Danach kam es zu tagelangen Protesten im Westjordanland, die von der PA niedergeschlagen wurden. Stand 2021 waren die USA, in denen die SicherheitskrĂ€fte ausgebildet wurden, und die EuropĂ€ische Union die gröĂten Geldgeber der PA.cite-ref-5-33-0[33]
Antisemitische ĂuĂerungen
Studium und wissenschaftliche Karriere
Im Laufe seiner politischen Karriere warfen Kritiker dem Fatah-Politiker immer wieder antisemitische Aussagen vor. 1982 promovierte Abbas mit einer Doktorarbeit ĂŒber die ZusammenhĂ€nge zwischen Zionismus und Nazismus 1933â1945. Darin bezweifelt Abbas, dass zur Vernichtung der Juden Gaskammern verwendet wurden, und stellt in Abrede, dass im Holocaust sechs Millionen Juden ermordet wurden. Stattdessen stellte er in den Raum, dass âmöglicherweise weniger als eine Millionâ Juden getötet wurden.cite-ref-34[34]
1984 veröffentlichte Abbas ein Buch mit dem Titel âDie andere Seite: Die geheime Beziehung zwischen Nazismus und Zionismusâ (Arabisch: Al-Wajh al-Ächar: Al-'AlÄqat al-Sirriya bain al-NÄzÄ«ya wa al-SahyĆ«niya). In dem Buch bestritt Abbas erneut die Tatsache, dass sechs Millionen Juden im Holocaust ermordet wurden, und nannte die Zahl einen âMythosâ und eine âfantastische LĂŒgeâ.cite-ref-35[35]cite-ref-36[36] Stattdessen argumentierte er, dass die wahre Opferzahl allerhöchstens bei 890 000 oder gar nur einigen Hunderttausenden liege.cite-ref-37[37] Laut Abbas hĂ€tten Zionisten ein politisches Interesse daran, die Zahlen gezielt ĂŒberhöht darzustellen, um politisch davon zu profitieren. Er argumentierte zudem, dass jĂŒdische Zionisten MittĂ€ter gewesen seien und so auch Verantwortung am Holocaust hĂ€tten.cite-ref-38[38] Seine Argumente stĂŒtzte er dabei auch auf Aussagen von Holocaustleugnern.
Rede vor dem PalÀstinensischen Nationalrat
Am 1. Mai 2018 hielt Abbas vor dem PalĂ€stinensischen Nationalrat eine antisemitische Rede, in der er den Juden die Schuld am Holocaust gab. Dieser sei nicht durch Antisemitismus ausgelöst worden, sondern durch das âsoziale Verhaltenâ der Juden, sagte Abbas. Dazu zĂ€hlte Abbas unter anderem das Verleihen von Geld. Er vertrat in seiner Rede zudem die Ansicht, das jĂŒdische Volk habe keine historischen Wurzeln in der Nahost-Region. Zugleich erklĂ€rte Abbas aber: âIch sage hier nicht, dass Israel entfernt werden solle. Israel existiert, und alles, was ich will, ist ein Staat, sodass wir zusammen in Frieden leben können.âcite-ref-39[39]
Der israelische StaatsprĂ€sident Reuven Rivlin erklĂ€rte daraufhin, Abbas habe in seiner Rede âgenau das gesagt, was dazu gefĂŒhrt hat, dass er vor Jahren des Antisemitismus und der Holocaustleugnung beschuldigt wurdeâ. Ebenfalls 2018 hatte Abbas bereits im Januar in einer umstrittenen Rede Israel als âkoloniales Projektâ bezeichnet, âdas nichts zu tun hat mit Juden, die Juden wurden stattdessen als Werkzeug benutztâ.
Am 4. Mai 2018 entschuldigte sich Abbas fĂŒr seine ĂuĂerungen vor dem Nationalrat in einer öffentlichen Mitteilung und distanzierte sich vom Antisemitismus âin all seinen Formenâ.cite-ref-40[40] Seine Entschuldigung wurde aber vom israelischen Verteidigungsminister Avigdor Lieberman nicht angenommen.
Holocaustrelativierende ĂuĂerung im deutschen Bundeskanzleramt 2022
In einer Pressekonferenz am 16. August 2022 mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz wurde Abbas gefragt, ob er sich fĂŒr das Attentat auf israelische Sportler wĂ€hrend der Olympischen Spiele 1972 in MĂŒnchen entschuldige. Abbas lieĂ diese Frage unbeantwortet und beschuldigte stattdessen Israel des Holocausts an den PalĂ€stinensern. Israel habe, so Abbas, seit 1947 bis zum heutigen Tag 50 Massaker in 50 palĂ€stinensischen Orten begangen, das seien â50 Massaker, 50 Holocaustsâ.cite-ref-41[41]
Scholz hatte Abbas bereits vorher offen kritisiert, weil er die israelische Politik als Apartheidsystem bezeichnet hatte. Der israelische MinisterprĂ€sident Jair Lapid wies den Vorwurf zurĂŒck: âDass Mahmud Abbas Israel beschuldigt, â50 Holocaustsâ begangen zu haben, wĂ€hrend er auf deutschem Boden steht, ist nicht nur eine moralische Schande, sondern eine ungeheuerliche LĂŒge.â In einem Interview mit der Boulevardzeitung Bild distanzierte sich Scholz von dem Holocaust-Vorwurf. Der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisierte Scholz dafĂŒr, die Holocaust-Relativierung nicht bereits bei der Pressekonferenz zurĂŒckgewiesen zu haben.
Die palĂ€stinensische Nachrichtenagentur Wafa schrieb einen Tag nach Abbasâ ĂuĂerungen, dass dieser bekrĂ€ftigt habe, dass der Holocaust âdas abscheulichste Verbrechen der modernen menschlichen Geschichteâ sei, und dass Abbas auch gesagt habe, er habe in Berlin nicht die Einzigartigkeit des Holocaust in Frage stellen wollen. Die Augsburger Allgemeine schrieb, dass Abbas âein diffuses VerhĂ€ltnis zur Gewalt hat, Judenhass schĂŒrt und in den PalĂ€stinensergebieten alles will, nur keine Demokratieâ. Abbas habe âsich endgĂŒltig als antisemitischer Scharfmacherâ entlarvt.cite-ref-42[42]cite-ref-43[43]cite-ref-44[44]
Die Polizei Berlin ermittelt wegen der ĂuĂerung gegen Abbas wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung.cite-ref-45[45] Nach Angaben des deutschen Rechtswissenschaftlers Michael Kubiciel habe es (âausschlaggebende Bedeutungâ) fĂŒr die Ermittlung, âob PalĂ€stina ein Staat ist oder nichtâ. Als ReprĂ€sentant eines anderen Staates wĂŒrde Abbas ImmunitĂ€t vor Strafverfolgung genieĂen. Deutschland hat PalĂ€stina nicht als Staat anerkannt.cite-ref-46[46]
ĂuĂerungen des 24. August 2023
In einer Rede auf der 11. Sitzung des Revolutionsrates der Fatah am 24. August 2023 im PrĂ€sidialamt in Ramallah behauptete Abbas: âSie sagen, dass Hitler die Juden getötet hat, weil sie Juden waren, und dass Europa die Juden gehasst hat, weil sie Juden waren.â Dies sei falsch. âDie (EuropĂ€er) kĂ€mpften gegen diese Menschen wegen ihrer Rolle in der Gesellschaft, die mit Wucher, Geld und so weiter zu tun hatte.âcite-ref-47[47]
Mehr als einhundert palĂ€stinensische Akademiker, KĂŒnstler und Personen des öffentlichen Lebens (darunter Rashid Khalidi, Raja Shehadeh, Michel Khleifi, Haneen Zoabi, Basel Ghattas, Omar Barghouti, und Rashida Tlaib) verurteilten die antisemitischen ĂuĂerungen von Abbas in einem offenen Brief und erklĂ€rten: âWir lehnen strikt jeden Versuch ab, Antisemitismus, Naziverbrechen gegen die Menschlichkeit oder Geschichtsrevisionismus im Hinblick auf den Holocaust zu verharmlosen, falsch darzustellen oder zu rechtfertigen.â Sie betonten auch, dass Abbas seit dem Auslaufen seines Mandats im Jahr 2009 nicht mehr rechtmĂ€Ăig im Amt sei.cite-ref-48[48] Als Reaktion auf seine Aussagen entzog die BĂŒrgermeisterin von Paris Anne Hidalgo dem Politiker die MĂ©daille de la Ville de Paris.
Familie
Mahmud Abbas hat drei Söhne: Mazen, Yasser und Tareq. Am bekanntesten ist Yasser Abbas, ein MultimillionÀr mit kanadischem Pass.
Schriften
Literatur
âą Edy Cohen: Abu Mazenâs Zionist Nazis, Rezension von Mahmoud Abbas, The Other Face: The Secret Contacts Between Nazism and Zionism (arabisch), Dar Ibn Rashid, Amman 1984, bei: Mida (Israel, website), 23. Juni 2014
⹠Edy Cohen: The Holocaust in the Eyes of Mahmoud Abbas. (hebrÀisch). 2017.
Weblinks
Commons
: Mahmud Abbas
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Norbert Jessen: Mahmud Abbas tritt aus dem Schatten Jassir Arafats, Berliner Morgenpost, 11. Januar 2005
âą Kurzbiographie von Mahmud Abbas (Memento vom 15. August 2009 im Internet Archive), www.nahostkonflikt.net
âą Die Hoffnung fĂŒr Frieden â Mahmud Abbas, www.newsatelier.de, 12. Januar 2005
âą Mahmud Abbas bei IMDb
Einzelnachweise
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cite-note-66. â Muriel Asseburg: Auf dem Weg zu einem lebensfĂ€higen palĂ€stinensischen Staat?, in: Dietmar Herz, Christian Jetzlsperger, Kai Ahlborn (Hrsg.): Der israelisch-palĂ€stinensische Konflikt: HintergrĂŒnde, Dimensionen und Perspektiven. Band 48 von Historische Mitteilungen â Beihefte Series. Franz Steiner Verlag 2003, S. 135.
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